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Th. Wahlbrink
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Pflicht oder Kür?

Das mag jedes Vereinsmitglied unterschiedlich bewerten. Es ist jedoch die Möglichkeit, aktiv an der Vereinspolitik zu partizipieren. Für den Vorstand ist dieser Abend immer mit ein wenig Aufregung verbunden. Läuft alles den Vorgaben entsprechend? Eigentlich unnötig, denn die Arbeit wird an den restlichen Tagen des Jahres geleistet. Nach der Pflicht - den Berichten des Vorstands und der Abteilungen - kommt der erste Höhepunkt, der Kassenbericht. Stimmen die Zahlen, wurde vernünftig gewirtschaftet? Dann die Anträge auf Entlastung der Kassenwartin, Dietlind Hilge, und die des Gesamtvorstands. Der Ehrenvorsitzende, Helmut Koch, drückt seinen Dank an die Mitglieder des Vorstands und an die zahlreichen Helfer und Übungsleiter aus. Die anwesenden Mitglieder, vierzig an der Zahl, danken durch einstimmige Entlastung. Geschafft und nun kommen wir zur Kür, die Wahlen und dann zu den Ehrungen. Dominik Reichel verlässt den Verein und legte bereits in der Vorstandssitzung am 11. April sein Amt als Jugendwart nieder. Seine Tätigkeit als Webmaster übt er noch so lange aus, bis ihn Maurice Stöttwig im September ablösen wird. Zwei, vielen Handballern bekannte Gesichter, nämlich Dorina Reichel und Jan Tobias Hoffeld, hatten sich ebenfalls im Vorfeld der Jahreshauptversammlung bereit erklärt, das Amt des Jugendwartes gemeinsam zu übernehmen. Sie werden in Abwesenheit - sie trainierten zur gleichen Zeit die Damenhandballmannschaft - von den Teilnehmern der Versammlung ohne Enthaltung und Gegenstimmen gewählt. Nach drei Jahren Abstinenz von der aktiven Vorstandsarbeit, bewarb sich Thomas Wahlbrink für das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden, er erhält dafür die Zustimmung der anwesenden SVEer und SVEerinnen und zudem einen Kaktus vom 1. Vorsitzenden. Was mag uns das sagen? Der wahre Höhepunkt sind aber die Ehrungen und Danksagungen. Nun kann nichts mehr schief gehen und gemeinsam feiert man die Jubilare. Es ist immer wieder bewegend, wenn man als "Jungspund" Mitglieder für langjährige Mitgliedschaften ehren darf, die das eigene Lebensalter bei weitem überschreiten.

Mit 70 Jahren Vereinsmitgliedschaft ist dieses zum Beispiel bei Winfried Reth der Fall. Er hat die Geschichte des SVE seit der Nachkriegszeit selbst miterlebt und als Schiedsrichter, Trainer und Abteilungsleiter Handball aktiv mitgeprächt. Stolze 60 Jahre kann auch Manfred Stegemöller in die Waagschale werfen und erhielt dafür die Ehrenurkunde und damit die Ehrenmitgliedschaft des SVE. Rita Franke, Heidi Golisch und Hannelore Lenz erhielten für 40 Jahre im SVE die glodene Ehrennadel. Rita Franke übernahm gleichzeitig mit ihrem Eintritt die Leitung der Eltern - Kind - Gruppe und später auch die der Gymnastikgruppe der Damen.
Er wäre kein guter Vorsitzender, wüßte er nicht, bei wem er sich ganz besonders zu bedanken hätte. So drückte Stephan Schlüter seinen Dank an Margot Brammer, die als Geschäftsführerin einen maßgeblichen Anteil an der positiven Mitgliederentwicklung des SVE hat, sowie an Dietlind Hilge, die die Finanzen hütet und verwaltet, mit jeweils dankenden Worten und einem schönen Blumenstrauß aus.


Das Jahr 2017 stand insbesondere unter dem Zeichen der Sanierungsarbeiten der Sporthalle am Grünen Weg. Bis die Halle wieder ihrer Bestimmung übergeben werden konnte, gab es für Margot Brammer und Peter Soyka (Abteilungsleitung Handball) viel zu tun. Nun sind alle über die schöne und funktionale Halle froh, sogar die Kinder der Kinderturnabteilung. Auch, wenn sie nach weit aus mehr als 40 Jahren den geliebten Donnerstagtermin aufgrund der Planungen der IGS auf den Dienstag verlegen mussten. Dieser Wechsel war weder für die Kinder, noch für die Übungsleiterinnen einfach, die zum Glück mit der Leitung des Kindergartens der Liebfrauen Gemeinde einen verständnisvollen Arbeitgeber hatten.
Ein weiterer Schwerpunkt in der Vereinsarbeit war die Anschaffung eines eigenen Vereinsbullis, der von den Jugendlichen - hauptsächlich der Handballabteilung - gerne genutzt wurde. Unter dem Motto "Wir stärken das Wir" ließen sich auch Sponsoren finden, die dieses Vorhaben zu ermöglichen halfen. Auch dafür ein Dank an unsere Partner. Vielen aus der Tagespresse bekannt, dürfte auch das Thema "Sporthalle an der Landwehrstr." sein. Nach vielem Ringen hat sich die Stadt Osnabrück nun doch dazu entschlossen, die Halle nicht zu veräußern und in Regie des Sportamts weiterhin selbst zu betreuen. Davon wird sicherlich der Sport in Eversburg und den angrenzenden Stadtteilen profitieren und hoffentlich auch der SVE.
Die Kooperationen, die der SVE mit der IGS und dem Kindergarten Liebfrauen unterhält, laufen erfreulich und zeugen von dem SVE als zuverlässlichen und guten Netzwerkpartner.
Am 27. Mai findet die Fahrradtour "Rund um den Dümmer" statt. Die Nachfrage ist erstaunlicherweise schon gut. Weitere Interessenten mögen sich bis zum 1. Mai an den Vorstand wenden.
Im nächsten Jahr 2019 wiederholt sich die Gründung des Vereins und seiner Vorgängervereine zum 125 Male. Ein Grund dieses Jubiläum in entsprechender Weise zu feiern. Die Planungen laufen in Kürze an. Der Vorstand bittet alle Mitglieder ihn durch Anregungen zu unterstützen und selbst bei der Planung und Durchführung der Feierlichkeiten aktiv zu unterstützen. Ein Verein lebt durch seine Mitglieder und der Vorstand ist nur ein kleiner Teil dieses enormen Potenzials an Möglichkeiten.
Sollte ich an dieser Stelle Themen nicht berücksichtigt haben oder Personen nicht erwähnt haben, denen auf der der Jahreshauptversammlung die Aufmerksamkeit galt, so bitte ich dieses zu entschuldigen. Es mag aber auch den Nichtanwesenden zur Motivation dienen, im nächsten Jahr auch zur Jahreshauptversammlung zu kommen.

Diesen Bericht finden Sie auch unter www.thomaswahlbrink.de