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Gelungene Wiedergutmachung nach Pleite in Gretesch



Am Sonntag stand für die 1.Herren Wiedergutmachung auf dem Programm. Nach der verdienten Niederlage beim TSG 07 Burg Gretesch II vor zwei Wochen, hatten sich die Herren für die Heimaufgabe gegen den Eickener SpVg III einiges vorgenommen. Die zahlreichen Zuschauer in der Burg würden wohl bestätigen, dass das gelungen ist. Was war passiert?


Trotz mäßiger Trainingswoche (wobei die Donnerstagseinheit für Zielwurfübungen mit kleinen, roten Bechern genutzt wurde) ging das Team optimistisch in den Sonntagmorgen. Mit dem positiven Ergebnis aus dem Hinspiel (29:52) im Hinterkopf, konnte mit breiter Brust aufgespielt werden. Das Trainierteam schwor vor dem Spiel doch auf eine hartes Stück Arbeit ein und sollte zunächst Recht behalten. Eicken spielte mit dezimiertem Kader offen auf, ging drei Mal in Führung (0:1,1:2;2:3; 3. Minute) und manch einer in der Halle träumte noch den Alptraum aus Lüstringen. Ob dieser Fehlstart an der frühen Uhrzeit oder dem fehlenden Sprit am Abend zuvor lag, weiß nur der Handballgott. Nach der ersten frühen Zeitstrafe gegen Eicken (4.) und der anschließenden doppelten Überzahl (5.) für Eversburg, drehten die Männer den Motor aber auf. Ab dem 3:3 sah der Gast nur noch die Rücklichter. Aus einer kompakten und geschlossenen Abwehr starten die Hausherren immer wieder zu Gegenstößen, sodass der Vorsprung über 5:3 (5.) auf 14:4 (14.) anstieg. Das Spiel war wohl in diesem Moment entschieden. Fortan entwickelt sich ein munteres Spielchen. Die Gäste gaben sich nicht auf, doch hatten an diesem Tag wenig Chancen gegen die Grüne Wand. Bälle, die doch mal aufs Tor kamen, entschärfte Nils. Die Zuschauer glaubten sogar, ihn doppelt zu sehen - muss an der Geschwindigkeit unser Hüter gelegen haben. Neben kleinen Abschlussschwächen, konnten nur die Pässe zum Mond kritisiert werden. Aufgrund der Hallenbedingungen kamen diese leider nie dort an, ein Versuch war es trotzdem wert. Ansonsten lebten die Herren auf der Überholspur, waren immer einen Schritt schneller und nahmen auch die Härte in der Abwehr an.

Mit einem deutlichen Halbzeitstand von 27:11 und einer erneuten doppelten Überzahl ging es in die Kabine.


Die Halbzeitansprache fiel zum Erstaunen aller kurz aus. Der Trainer-TÜV attestierte eine starke, souveräne und schlichtweg gute erste Halbzeit. Der Tabellenführer schien sich rehabilitiert zu haben. Gerade die Abwehr, in dieser Spielzeit nicht unbedingt das Prunkstück, zeigt sich von der besten Seite. Doch wie es so sein sollte, erwies sich dies als trügerisch.


Verständlicherweise: Jeder, der unseren schönen Sport betreibt, weiß wie viel Spaß es macht, Tore zu werfen. Abwehrschlachten? Nur was für Exoten. Neben diesem enormen Spaß und dem nun aufkommenden Fernduell mit unserer Damenmannschaft um den vereinsinternen Rekord für die meisten geworfenen Tore, wurde die Abwehr im Laufe der zweiten Halbzeit vernachlässigt. Das magische Ziel war fortan die 54. 54 Tore zur Einstellung des Rekords – die Tribüne trieb die Mannschaft an.

Beim 40:18 (43.) war die erste wichtige Marke geknackt – noch17 Minuten. Das 49. Tor (54.) gehört erwähnt, weil der Fisch auf spektakuläre Art und Weise ins Netz gegangen ist. Einige sahen Michael vor Freude weinen. Der Rekord war immer noch nicht gebrochen und auf die Abwehr wurde nun gänzlich verzichtet - 6 Minuten verblieben.

Das 50. Tor fiel durch den starken Lotte in der 55. Minute - noch 5. Ihm sollte es dann auch vorbehalten sein, sich in den Chroniken des SVEs zu verewigen. 1:15 Minuten vor Ende stellte er den neunen Rekord mit dem 55.Tor auf. Wahnsinn. Dabei glaubten doch alle, dass diese Marke vom 22.01.2023 für die Ewigkeit stehen würden. Informierte Quellen wissen, dass dieses Duell in Runde 3 geht.

Den Schlusspunkt unter dieses Spiel setzte dann Broermann. 56:27 gewinnen die Herren zu Hause und sammeln somit einiges an Selbstbewusstsein für die anstehende Aufgabe im Derby gegen den THC Westerkappeln.

Insgesamt ein Offensivspektakel, in dem es am Ende nur noch um das Schönste beim Handball ging: Das Tore werfen!


Uns bleibt nun nur noch eine Frage:

Wie reich ist man eigentlich als Tierarzthelfer-Azubi??


Viele Grüße

Jan-Ole


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