• Thomas Wahlbrink

Die Uhr hat 10 geschlagen

Unsere Taijiquan - Übenden feiern das Zehnjährige

Am 20. August trafen wir uns anlässlich dieses kleinen Jubiläums im Gemeindesaal der St. Michaelis Gemeinde zum Grillen. Vielen Dank an die Verantwortlichen.


Ich bin ehrlich, als Xiaoling Cheng vor 10 Jahren uns, das heißt Helmut Koch, den damaligen 1. Vorsitzenden und mich ansprach, waren wir zunächst ein wenig skeptisch, dass sich Taijiquan im Stadtteil und letztlich im Verein durchsetzen würde. Nachdem uns aber Xiaoling mit eine Kostprobe im engen Büro gab, wagten wir die ersten Schritte.

Mit Fotoaufnahmen im Eversburger Umfeld starteten wir die Kampagne. Und es funktionierte. Dem Anfängerkurs folgte der Fortgeschrittenenkurs und parallel war die Nachfrage nach einem neuen Kurs für Anfänger gegeben.

Heute gibt es einen festen Kern an Übenden, die nicht alleine aus dem Stadtteil Eversburg kommen. Neben den gesundheitlichen Vorteilen für Gesundheit und Seele, ist eine starke Gemeinschaft gewachsen, die immer wieder Interessierte aufnimmt und in den Prozess fortwährenden Lernens integriert.

Neben der Pekingform sind Elemente aus dem Qigong hinzugekommen, die sich als wirkliche Bereicherung erwiesen haben.

Ein neues Ziel ist das Erlernen der 16er Schwertform.


Ein wesentlicher Bestandteil unserer Stunden ist der kommunikative Austausch, der sich zur einer Art "Lohnende Pause" entwickelt hat.

Überhaupt legen wir viel Wertauf Gemeinschaft, wozu Aktivitäten, wie gemeinsames Kochen, aber auch das genussvolle Verwöhnen lassen zählten und gehören.


Rechtzeitig zum Zehnjährigen wurde die in Handarbeit hergestellte Uhr fertig. Auch das eine Produkt aus den Reihen der Gruppe. Noch handelt es sich um ein Einzelstück, aber man kann sich bei Interesse gerne melden. Variationen sind natürlich möglich.


Was wäre ein Jubiläum, wenn man sich nicht auch dessen bewusst werden würde, wem man es unter anderem zu verdanken hat. Mit viel Engagement hat Xiaoling uns an die Formen des Taijiquan herangeführt, uns motiviert und natürlich korrigiert. Ihre liebenswerte Art schafft eine positive Atmosspäre, in der man entspannen kann und gerne lernt.


Zehn Jahre arbeiten wir an Schönheit und Anmut, ob wir es je schaffen werden, ist fraglich, aber es ist eine Bereicherung für den stressgeprägten Alltag. Die Beschäftigung mit dem eigenem Körper in einem kontrollierbarem Tempo stellt gleichzeitig eine präventive sinnvolle Maßnahme für das Älterwerden dar.


Die anfängliche Risikobereitschaft hat sich ausgezahlt. Lange schon zählt Taijiquan zum festen Bestandteil des SVE - Programms. Dafür einen Dank an Helmut Koch und natürlich an Xiaoling Cheng, wahrlich eine gute Fügung!

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