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Jede Serie hat ein Ende – auch ein Happy End?




Am vergangenen Sonntag spielten die Damen vor heimsicher Kulisse ihr drittes Saisonspiel. Nach fünf langen Wochen Spielpause stellten sich die Damen aus der Dodesheide auf der Eversburg vor. Neben einem starken Gegner befürchtet das Trainierduo auch Nachwirkungen aus der langen Pause im Spielfluss. Die Zuschauer sollten dann auch das erwartet schwere Spiel zu sehen bekommen.

Die ersten Minuten entwickelten sich auf der Eversburg zu einer wahren Abwehrschlacht. Kein Team konnte die Burg des anderen einnehmen. Das allererste Tor des Spieles fiel erst in der 4. Spielminute für den SVE. Dabei hatten die Eversburgerinnen durchaus die Möglichkeit frühzeitig in Führung zu gehen. Eine körperbetonte Abwehr bereitete den Gästen einige Schwierigkeiten, sodass hinten die Null verdient stand. Aber die Gastgeberinnen nutzen keine Möglichkeit aus der guten Defensive Kapital zu schlagen. Ein verworfener Siebenmeter, schwache Torabschlüsse und ungewohnte Unsicherheiten im Aufbauspiel verhinderten eine SVEgrüne-Führung.

In der Folge setzte sich Dodesheide erstmals auf 2 Tore ab. Zwar arbeitet die Deckung weiter gut, aber fehlt der Rhythmus im Angriff. Die lange Pause macht sich hier bemerkbar. Die Passungenauigkeiten häuften sich, oft fehlte die letzte Konsequenz im Durchbruch oder Abschlüssen waren zu unplatziert.

Bis zur 20 Minute konnten sich aber auch die Gäste nicht weiter absetzten, sodass die enteilten Damen aus der Dodesheide wieder eingefangen wurden (6:6). Immer dann, wenn die Zuschauer das Gefühl hatten, der Angriffsfluch sei gebrochen, fehlte doch ein Stück zum großen Glück. Acht lange Minuten ohne eigenes Tor waren dann zu viel. Über 6:10 (28.) setzten sich die Gäste auf 8:12 zur Halbzeit ab. Mit einer starken Defensive aber fehlendem Angriffsmut ging es in die Kabine.

Damit das Ruder rumgerissen werden konnte, mussten Lösungen im Angriff her. Zwar gehörte hier wieder das erste Tor dem SVE, doch konnten die Hausherrinnen nicht entscheidend nachsetzen. Dodesheide setzte sich gar auf 5 Tore ab (13:18 43.). Den Zuschauern graute Böses. War das schon die Vorentscheidung?

Nein! Die Damen kämpften sich zurück. Der SVE warf Tor um Tor und kam immer weiter ran. Von 16:20 (45.) auf 19:20 (48.) spielten sie sich zurück, der Anschluss war geglückt. 12 Minuten also, um doch noch ein Happy End zu schreiben. Die Geschichtsschreiber malten sich das Finale schon aus…

Doch platze der Traum so schnell wie er gekommen war. Die Damen verpassten es in dieser Phase den Ausgleich herzustellen. 2 verworfene Siebenmeter in Folge verhinderten gar die Führung. Eine anschließende Unterzahl bestraften die Gäste mit zwei Toren eiskalt. Es wurde nochmals gekämpft und alles in die Waagschale geworfen, zum Happy End fehlte dann aber doch das Pfeifenglück. Dodesheide gewinnt durchaus verdient mit 21:22 und bringt den Eversburger Turm zum Einstürzen.

Damit reißt die Siegesserie von 14 Pflichtspielen in Folge.

Aber was ist das Schöne an Serien? Genau, es gibt immer eine zweite Staffel.

Also seid in zwei Wochen wieder dabei, wenn das nächste Kapitel geschrieben wird - dann auswärts bei den 2. Damen aus Gretesch. 12.11. 13 Uhr - Save the Date!


Viele Grüße

Ole

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